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POKAL-Sieger: BSC Preussen 07 Blankenfelde-Mahlow

25.06.2011 von Hartmut Gäßler (Kommentare: 0)

Pokal-Sieger ALTE HERREN 2011 BSC Blankenfelde-Mahlow
FOTO: H.-G. Eickenberg / H.Gäßler

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Fußballkreis Dahmeland

ALTLIGA

POKAL - Endspiel

19.06.2011 um 13:00 in Waltersdorf

 

 

Grün-Weiß Großbeeren : BSC Preussen 07 Blankenfelde-Mahlow

 

2 : 5 (1 : 0; 2 : 2) nach Verlängerung

 

 

POKAL-Sieger: BSC Preussen 07 Blankenfelde-Mahlow

 

 

Mit dem BUS ging es von Mahlow Sportplatz via Blankenfelde Triftstraße nach Waltersdorf, dort traf der BUS gegen 12:00 Uhr ein.

 

Als sich die Mannschaft versammelte, ein einmaliges Bild der zahlenmäßigen Stärke der anwesenden Spieler der 1. und 2. ALTEN HERREN, die im Pokal-Finale hätten mitwirken können.

20 Spieler der 2.AH und 5 Spieler der 1.AH, weitere Spieler der 1.AH, darunter Pokal-Sieger und Meister 2008/9 als Zuschauer, waren anwesend.

 

Nur als Zuschauer konnten wegen gesundheitlicher Probleme Martin Müller und Daniel Ottenhus die Mannschaft unterstützen.

Im Viertel- und Halb-Finale hatten beide entscheidend zum Einzug ins Finale beigetragen.

 

Rudi Pietzke, der Betreuer der 1.Männer, und Marcel Hendriks bereiteten die Kabine vor. Energiehappen, Getränke standen bereit. Die Trikots der 1.Männer für 20 Spieler wurden bereitgelegt. Beide versorgten die Mannschaft im Spiel, einschließlich bei Blessuren, Verletzungen.

So stellt sich ein Wohlfühl-Gefühl schnell ein,

entscheidend für das Steh-Vermögen bis zur letzten Minute der Verlängerung.

 

 

Zum Spiel:

 

Mit dem Schiedsrichter-Gespann Herr Carsten Röhl, Herr Michael Beyes und Frau Claudia Arnold voran liefen beide Mannschaften auf.

 

Schnell wurde sichtbar: in der Anfangs-Elf von Großbeeren standen 6 Spieler mit einem Alter von deutlich unter 40 Jahren, in der BSC-Elf suchte man so junge ALTE HERREN vergebens.

 

Entsprechend flott war das Tempo der Großbeerener, mit dem sie die BSC-Mittelfeld und -Abwehr beschäftigten und immer wieder in arge Bedrängnis brachten.

Nur selten konnte die einzige BSC-Sturm-Spitze, der 52jährige Dieter Röschke in Szene gesetzt werden. Gegen die konsequente Abwehr der Großbeerener war er chancenlos.

 

Ziel des Mannschaftsleiters / Trainers / Coaches / … Hartmut Gäßler war es, daß die Großbeerener mit fortschreitendem Spiel ihre durch Schnelligkeit und körperliche Fitness geprägte Überlegenheit einbüßen.
Denn dieses Tempo konnten selbst die Großbeerener nicht über die gesamte Spielzeit durchhalten.

 

Entsprechend defensiv war das Spiel des BSC angelegt. Die Abwehr ging mehr oder weniger zur Mann-Deckung über, insbesondere der Torschützen-König der 1.Kreisklasse ALTLIGA Marcus Herrmann (10) wurde individuell betreut, und konnte so durch Ulf Ninnemann zunehmend neutralisiert werden.

 

Man muß anerkennen:

Auch wenn das Schiedsrichter-Gespann aus Sicht des BSC unglücklich, teilweise einseitig agierte, stand in einigen brenzligen Situationen das Glück auf Seiten des BSC.

 

In der 8.Min. kam die erste Farbe ins Spiel: Gelb für Libero Thomas Nieland, aber nicht als letzter Mann eingreifend, fiel der heranstürmende Großbeerener.

 

Aus heiterem Himmel fiel aus einer völlig unverdächtigen Situation das 1 : 0 für Großbeeren (18.Min.). Mirco Panienka (7) schlug einen Freistoß von der linken Außenbahn hoch vors BSC-Tor. Kein Großbeerener war beim Aufprallen des Balles in der Nähe, Rene Dallasch schlug am Ball vorbei, der nach dem wiederholten Aufprallen überraschend für Torwart Jörg Felsch ins rechte Tor flog. Kein Verteidiger stand am rechten Pfosten, um vielleicht noch einzugreifen.

 

Ein sehr dummes Tor.

 

Nur 7 Min. später schrieb Gäßler das 2 : 0 in seine Notizen, konnte dies aber wieder streichen.
Herrmann fiel am äußersten Rand des linken Strafraumes,
Ninnemann hatte ihn abgedrängt und wohl auch leicht am Fuß getroffen.
Schiedsrichter Röhl zeigte sofort auf den Punkt und Ninnemann den nächsten gelben Karton.
Mario Batke verwandelte flach ins linke Tor, Felsch lag im rechten.

Röhl ließ nun jedoch wiederholen, weil ein Großbeerener zu früh im Strafraum war.

Diesmal lag Felsch im linken Tor und wehrte den Ball ab. Batke setzte zum Nachschuss an, doch Ninnemann sprang dazwischen und konnte ohne Foulspiel zur Ecke klären.

 

Zum Ende der 1.Hälfte ließ der Druck der Großbeerener nach.
Innerhalb der letzten 4 Min. hatte der BSC, u.a. nach Ecken, fünf gute Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen.

 

In der Pause wollte Jörg Engelmann (Anton), völlig ausgepumpt von seiner kämpferischen Leistung, „entbunden“ werden.
Steffen Kirsch, nach Verletzung lange nicht in Pflichtspielen im Einsatz, wurde für die rechte Defensive eingewechselt, mit der Hoffnung seinen Offensivdrang auszuleben.

 

 

Zu Beginn der 2.Halbzeit Großbeeren wieder mit erhöhtem Druck in der BSC-Hälfte.
Dann Riesen-Schreck in der 46.Min. Unsere Abwehr war ausgespielt, Panienka mit einer 100%igen vor Felsch, der Ball flog über die Latte.

 

Zwei Panzer, aus verschiedenen Richtungen kommend, Blick zum heranfliegenden Ball gerichtet. Knall! Herrmann und Nieland niedergestreckt am Boden.

Nach Sekunden / Minute rafften sich beide zur Seitenaus-Linie zur Behandlung.

 

Gäßler, von Kommentaren mit bangender Zuschauer, (ehemaliger und aktueller) Trainer des BSC und Spielern auf der Bank zunehmend mit „Tu doch was“ attackiert, behielt wie im Viertel- und Halb-Finale die Ruhe und setzte weiterhin auf das Nachlassen der Großbeerener und das späte Auswechseln nachlassender BSCler, Verlängerung nicht ausgeschlossen.

 

Ja, der Schiri, innerhalb 7 Min. 3 Gelbe für Röschke, Uwe Rautenberg und Kirsch.
Damit hatte der BSC schon 5 Rot-gefährdete Spieler auf dem Platz.

 

Nun war die Zeit gekommen, stabil schrittweise den BSC-Druck zu erhöhen.
Stefan Knuth kam für Bernd Fischer (55.), Karsten Grallert löste Rene Dallasch ab (65.), beide in den Angriff, und dann Michael Spieß für das Lauf-Wunder Rautenberg als Libero (70.), Nieland als Rammbock wechselte in die Sturmspitze.

 

Einwechslungen und Umstellung zeigten Wirkung.
Knuth köpfte den Ball nach einer Ecke von Andreas Scheffczyk aus Nahdistanz unter die Latte – 1 : 1.

Verhaltend ausgelassene Freude bei BSC-Spielern und Fans.

 

Der für den ebenfalls unsicher wirkenden Torwart Michael Lethmann eingewechselte Armin Schwarz hätte beim Kopfball beherzter eingreifen müssen.

 

Und dann der Rückschlag 2 Min. später, nur 7 Min. vor Ende der Spielzeit.
Bei einem Konter war die BSC-Abwehr durcheinander, ohne Zuordnung.
Panienka, völlig allein, schob den Ball aus dem linken Strafraum straff flach ins rechte Tor – 2 : 1.

 

Nun kam Großbeeren kaum noch aus der eigenen Hälfte.

 

Der Abpfiff nahte. Die gleiche Szene wie beim 1 : 1.

Scheffczyk brachte die Ecke herein, Knuth mit dem Kopf – 2 : 2.

Nun Riesen-Jubel, Freuden-Tänze auf BSC-Seite.

 

In der Nachspielzeit hatte der BSC noch die Chance für die Entscheidung.

 

Großbeeren war in einer Art Schockzustand,
bei dieser Überlegenheit noch in die Verlängerung zu müssen.

 

Die Rechnung von Gäßler ging auf.
Großbeeren war erschöpft, geradezu wie gelähmt.

 

Gleich in der 1.Min. der Verlängerung schlug Scheffczyk von der rechten Außenlinie eine Flanke hoch in den Strafraum, der „kleine“ Röschke, zwischen 2 Verteidigern stehend, bewegte sich mit Blick zum Ball in Richtung Tor in die Flugbahn des Balles.
Der Abpraller von seinem Kopf flog hoch Richtung Tor, Schwarz konnte den Ball noch mit den Fingern berühren, aber der Ball kam hinter der Torlinie auf – 2 : 3.

 

Der BSC erstmals in Front.

 

Großbeeren bäumte sich noch einmal auf und kam mehrmals in die Nähe des BSC-Tores.

 

Die Vorentscheidung in der 89.Min.
Grallert setzte sich auf der linken Seite durch, der Schiri ließ ihn gewähren, und Grallert schlug eine Flanke in den Strafraum. Nieland war mit dem Kopf zur Stelle – 2 - 4.

 

Das letzte Mal wurden die Seiten gewechselt.

 

Großbeeren machte nun hinten auf.

 

Scheffczyk, in diesem Moment Sturm-Spitze, rangelte mit dem letzten Mann der Großbeerener um den Ball. Der Ball sprang in Richtung Tor, Scheffczyk, alle versiegenden Kräfte sammelnd, explodierte gerade zu, die bisherige Spielzeit als Maßstab, und erreicht kurz vor dem herauslaufenden Schwarz den Ball und zirkelte diesen ins linke Tor – 2 : 5 (96.).

 

Die Enttäuschung für die Großbeerener Spieler war spürbar,
als haushoher Favorit im Pokal-Finale endgültig gescheitert.

 

Unnötige, verbale Attacken Großbeerener ahndete der Schiri mit Gelb und Gelb-Rot.

 

Nach dem Spiel:

Mit dem Abpfiff eilte Gäßler zuerst zu Torwart Felsch und freute sich mit Felsch über den gehaltenen 11er, einer Schlüssel-Szene des Endspiels.

 

Der noch nicht genannte Janusch Krüger machte einen fleißigen, sicheren linken Verteidiger, er sackte zusammen. Martin Schmidt, der Dauer-Läufer im Mittelfeld,
war wie Fischer, Schmidt, Scheffczyk und Carolus Ihlow bei allen Pokal-Spielen der 2.AH dabei

 

Die Anspannung bei allen Spielern, ob als Spieler mitwirkend oder als nicht zum Einsatz gekommener Ersatz-Spieler auf der Bank oder als nicht in der Aufstellung stehend, wich einer Freude, die mit Stolz auf die wieder vollbrachte Leistung verbunden war.

 

Besonderen Respekt verdienen alle Spieler der 2.AH, die nicht zum Einsatz kamen:

Dirk Abraham, Ralf Gerr, Sven Gonnermann, Thorsten Heinrich, Carolus Ihlow, Thorsten Sangerhausen, Jürgen Trappmann, Uwe Wenzel, Peter Wolff.
Thomas Nüsse mußte wegen anderer sportlicher Aufgaben absagen.

 

Alle habt ihr mit eurer Teilnahme am Endspiel die Mannschaft so unterstützt, daß die Mannschaft auch den nötigen Rückhalt für den Sieg spüren konnte.

 

Jeder, der dem Fußball verbunden ist, wird nachfühlen können, wie bitter es ist, im Interesse des Erfolges der Mannschaft im Endspiel zum Zuschauen verpflichtet zu sein.
Es ist zwar nicht so passend, aber mich bewegte auch der Gedanke, mich noch vor Abpfiff – bei entsprechendem Spielstand – einzuwechseln.
Den reizvollen Gedanken hatte ich schon lange vor Spielbeginn zu Grabe getragen.

 

 

Die Stimmung nach der Sieger-Ehrung mit Pokal-Übergabe war ausgelassen.
Eine erste Runde löschte den trockenen Hals vom lautstarken Jubeln.
Gäßler mußte die obligatorische Bier-Dusche ertragen,
und duftete, mangels Wechsel-Kleidung, bis in die Nacht beim Ausklang in der Triftstraße,
wohin uns der BUS wieder sicher zurück brachte.

 

 

Abschließend ein Dank an die Mitglieder des BSC-Vorstandes,
die an die Pokal-Mannschaft glaubten und auch an den
– erwarteten - Erfolg festhielten,
für die Unterstützung für den BUS und das Faß.

 

 

Wiederholt zu erwähnen ist die vertrauensvolle, von gegenseitiger Unterstützung geprägte Partnerschaft zwischen den Mannschaften der ALTEN HERREN des BSC, die insbesondere in den letzten 3 Monaten durch Engelmann, Gäßler und Detlef Drehmel verkörpert / gehandhabt wurde.

 

Man darf sehr optimistisch sein, daß alle Spieler der ALTEN HERREN des BSC,
ob 1. oder 2. oder ü45 oder ü50,
die Aufgaben für und in der Saison 2011 / 2012 meistern werden.

 

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Fußballkreis Dahmeland

ALTLIGA

POKAL - Endspiel

19.06.2011 um 13:00 in Waltersdorf

 

 

Teilnehmer des BSC Preussen 07 Blankenfelde - Mahlow

 

Abraham

Dirk

   

JA

Bank

Fischer

Bernd

   

JA

A-ELF

Gäßler

Hartmut

 

Mannschafts-verantwortlicher

JA

Coach

Gerr

Ralf

   

JA

Bank

Gonnermann

Sven

   

JA

Bank

Grallert

Karsten

   

JA

eingewechselt

Heinrich

Thorsten

   

JA

Zuschauer

Ihlow

Carolus

   

JA

Bank

Kirsch

Steffen

   

JA

eingewechselt

Krüger

Janusch

   

JA

A-ELF

Nieland

Thomas

   

JA

A-ELF

Ninnemann

Ulf

   

JA

A-ELF

Röschke

Dieter

   

JA

A-ELF

Sangerhausen

Torsten

   

JA

Bank

Scheffczyk

Andreas

   

JA

A-ELF

Schmidt

Martin

   

JA

A-ELF

Spieß

Michael

   

JA

eingewechselt

Trappmann

Jürgen

   

JA

Zuschauer

Wenzel

Uwe

   

JA

Zuschauer

Wolff

Peter

   

JA

Zuschauer

 

 

   

 

 

Dallasch

Rene

   

JA

A-ELF

Engelmann

Jörg

   

JA

A-ELF

Felsch

Jörg

   

JA

A-ELF

Knuth

Stefan

   

JA

eingewechselt

Müller

Martin

   

NEIN

Zuschauer

Ottenhus

Daniel

   

NEIN

Zuschauer

Rautenberg

Uwe

   

JA

A-ELF

Betreuer

         

Pietzke

Rudi

   

JA

 

Hendriks

Marcel

   

JA

 

 

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