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Selbst noch einmal spannend gemacht

08.11.2015 von Thomas Widdua (Kommentare: 0)

Heideseer SV Fortuna Friedersdorf - BSC Preußen 07 2:3 (1:1)

BSC: Haug, Jüch, Niehoff, Starck, Seidel, Striedinger, Schmolinske. Pöll, Bartels, Botzke, Below.


Wechsel: Pöll für Seidel (5.), Bartels für Jüch (23.), Seidel für Striedinger (30.), Jüch für Pöll (36.), Striedinger für Schmolinske (48.), Below für Seidel (58.), Seidel für Below (66.), Botzke für Jüch (69.).


Tore: 1:0 Bratschke (13.), 1:1, 1:2 Jüch (16., 57.), 1:3 Bartels (61.), 2:3 Bratschke (65.).

persönliche Strafe: Gelb für Seidel (U, 45.)

In der Anfangsphase waren wir über die aggressive, wenn auch nicht unfaire Spielweise der Gastgeberinnen erstaunt und fanden nicht so recht ins Spiel. Wir stand viel zu tief, ohne wirklich die Pass- bzw. Laufwege der Friedersdorferinnen zu stören.

Die Führung des HSV resultierte dann aus einem Fehler der ansonsten wieder bestens aufgelegten Torfrau Haug. Diese spielte einen Abschlag genau in die Füße der letztjährigen Rekordtorschützin der Kreisklasse, Bratschke, welche sich die Chance nicht entgehen ließ und einnetzte (13.). Wie schon in Ludwigsfelde wussten die Preußen eine Antwort. So schickte Striedinger die frei laufende Jüch nur drei Minuten später auf die Reise, welche ohne Mühen zum Ausgleich einschob (16.).

Nun wogte das Spiel hin und her, für Friedersdorf brachten Bratschke und die nimmer müde Kreßin immer wieder Gefahr vor das Gästetor, auf der anderen Seite überlegte Bartels zuviel und schloss nicht ab, so dass sie noch entschieden gestört werden konnte.

In der zweiten Hälfte kam die Preußen besser aus der Kabine und erspielte sich ein deutliches Übergewicht, welches das Spiel durch einen Doppelschlag nach knapp einer Stunde auch eigentlich entschied. Erst war es abermals Jüch, welche nach einer Bartels-Ecke den Ball am kurzen Pfosten nur über die Linie drücken brauchte (57.), bevor die Vorlagengeberin mit einem abgefälschten Heber, von Striedinger bedient, zum 3:1 erhöhte (61.).

Zu diesem Zeitpunkt war Seidel bereits verwarnt, nach dem sie sich über einen Schiedsrichterpfiff so aufregte, dass sie den Ball weg schoss. In der Folge übersah der ansonsten sehr zu Gunsten des Gastgeberinnen leitende "15. Mann", ein hartes einsteigen von Seidel, so dass die Preußen von Glück reden konnten, dass sie noch vollzählig auf dem Feld sein durften.

Trotzdem machten die Gäste das Spiel selbst noch einmal spannend. Bei einer Kontersituation war, die für die Kontrolle der stets gefährlich spielenden Bratschke zuständigen, Starck involviert, leider ohne dass ihre Aufgabe von einer Mitspielerin übernommen wurde. Der Konter wurde unterbunden und ein langer Ball landet genau bei eben dieser Bratschke, welche ohne Mühe auf 2:3 verkürzen konnte (65.).

Mit Mann und Maus wurde nun versucht das Ergebnis gegen alle Versuche zu verteidigen, was auch ohne all zu große Mühen gelang. Man hielt Friedersdorf aus dem Strafraum heraus, weil man nicht wusste zu welchen Mitteln der Spielleiter noch greifen würde um "seinen Frauen" zu einem Punkt zu verhelfen.

Fazit: Ladies, wir müssen bitte in Zukunft noch mehr durch spielerische Intelligenz den Gegner beherrschen. Ich bin nicht mehr der Jüngste und solche Nervenspiele halte ich auf Dauer nicht aus. Als Dank für das Gezeigte, bekommt ihr, wie versprochen, zwei Tage trainingsfrei.

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