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Pokaltitel erfolgreich verteidigt

21.06.2015 von Thomas Widdua (Kommentare: 0)

BSC: Andrea Haug - Sandra Niehoff, Jacqueline Starck, Maria Schmidt, Neele Almer, Lisa Seidel, Carmen Bartels. Kathrin Sauerland, Franziska Schmiedecke, Kimberly Rehfeldt, Viktoria Jüch, Isabel Hartwig.

Wechsel: Viktoria Jüch für Neele Almer (14.), Kimberly Rehfeldt für Lisa Seidel (15.), Neele Almer für Viktoria Jüch (28.), Lisa Seidel für Kimberly Rehfeldt (28.), Franziska Schmiedecke für Maria Schmidt (30.), Maria Schmidt für Franziska Schmiedecke (44.), Viktoria Jüch für Lisa Seidel (46.), Isabel Hartwig für Neele Almer (55.), Lisa Seidel für Viktoria Jüch (58.), Kimberly Rehfeldt für Carmen Bartels (65.).

Tore: 1:0 Carmen Bartels (5., Sandra Niehoff), 2:0 Neele Almer (9., Carmen Bartels), 2:1 Juliane Baer (40.), 3:1 Carmen Bartels (63.).

Die Trainer begannen mit der "Überfall"-Taktik ohne die Defensive vernachlässigen zu wollen. Aus Spielbeobachtungen wusste man, dass Nonnendorf eine Spielerin, Stephanie Thiele, lediglich bei den Pokalspielen einsetzte, da diese beruflich auswärtig gebunden ist. Zusammen mit Juliane Baer und Diana Seitz bildet sie das "magische" Pokal-Dreieck. Um gar nicht erst in die Bredoullie zu kommen, spielten die Preußen mit einer Dreierkette, was natürlich mehr Arbeit für die Mittelfeldspielerinnen bedeutete.

Jacqueline Starck sollte die Kreise von Juliane Baer einengen, Maria Schmidt und Sandra Niehoff die restlich, anfallende Abwehrarbeit übernehmen. Sandra Niehoff als zentrale Abwehrspielerin sicherte die Außenverteiderinnen ab und war nach Ballgewinn für den Spielaufbau zuständig. Im Mittelfeld waren zunächst Neele Almer und Lisa Seidel, im Wechsel mit Viktoria Jüch und Kimberly Rehfeldt, für die Musik verantwortlich und im Angriff gab Carmen Bartels den Ton an. Später wechselte Franziska Schmiedecke mit Maria Schmidt in der Abwehr und während Carmen Bartels ins Mittelfeld rückte, besetzte Isabel Hartwig die Position im Angriff.

Von Beginn an machten wir mächtig Druck und schon nach fünf Minuten wurde ein Anspiel von Sandra Niehoff auf Carmen Bartels zur Torvorbereitung, da die Angreiferin aus rund 25 Metern einfach mal das Spielgerät im Tor unterbrachte. Kaum vier Minuten später servierte die Torschützin einen Eckball von rechts maßgenau auf den Kopf von Neele Almer, welche das Resultat ausbaute (9.).

Leider schalteten die BSC-Ladies nun schon einen Gang zurück und ließen Nonnendorf ins Spiel kommen. Einfache Bälle wurden nun verkompliziert und das schöne Spiel der Anfangsminuten flackerte nur noch manchmal auf. Zumindest die Abwehr stand felsenfest und gab sich keine Blöße. Lisa Seidel traf in der 33. Spielminute mit einem Lattenkracher noch das Gehäuse, doch der Torerfolg blieb der Torschützenkönigin der Preußen heute verwehrt.

In der Pause mahnten die Trainer, doch wie es nun einmal so ist, die Worte blieben unerhört. Nonnedorf warf nach dem Wechsel nochmals alles nach vorne und wollte den schnellen Anschluß. Dieser gelang ihnen auch in der 40. Minute. Einmal lief Juliane Baer der ansonsten sehr aufmerksamen Jacqueline Starck im Rücken davon und wurde von Stephanie Thiele, welche zunächst Franziska Schmiedecke im Mittelfeld aussteigen ließ, bedient und konnte sie den Ball an Andrea Haug im BSC-Tor vorbei im Netz unterbringen (40.) - 2:1.

Jetzt hatte der SSV Oberwasser und der BSC stand mächtig unter Druck, konnte diesem jedoch recht souverän standhalten. Mehrere Konter-Chancen von u.a. durch Lisa Seidel, Viktoria Jüch und Isabel Hartwig, blieben zunächst ungenutzt, doch eine Möglichkeit in der 62. Spielminute brachte zumindest einen weiteren Eckball von der rechten Seite ein. Diese wurde geblockt und es gab erneut Eckball. Nun trat Carmen Bartels diese scharf und halbhoch vors Tor, wo eine SSV-Spielerin den Ball leicht aber bestimmt ins eigene Tor ablenkte (63.) - 3:1.

Der Widerstand war gebrochen und Maria Schmidt hatte in der 69. Minute, in ihrem letzten Spiel für die Preußen, noch die Möglichkeit auf 4:1 zu erhöhen, doch abermals war das Aluminium im Wege.

Wenige Augenblicke später beendete die gut agierende Schiedsrichterin die durchaus faire Begegnung und die Titelverteidigung war den BSC-Ladies eindrucksvoll gelungen.

Fazit: Es war das erwartet enge Match, in dem unsere Frauen aber nie Fragen nach dem Sieger aufkommen ließen.

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